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Mikro- und Makrobeschreibungen sprachlicher Repräsentationen. Ein- und Ausblicke des Marburger Graduiertenkollegs

2023/04/06 by Gropp, Milena, Hoffmeister, Toke, Höhler, Francie +1
#FOS: Languages and literature #Neurolinguistik #Spracherwerb #Variationslinguistik #sprachliche Repräsentationen

paper · doi:10.57712/2023-04

Abstract

Sprache ist für den Menschen nicht bloß Kommunikationsmedium, sondern auch ein Werkzeug zur Welterschließung. Die kognitive Sprachverarbeitung ist dabei ein in hohem Maße individueller Vorgang: Wir nehmen Eindrücke (Inputs) wahr, verarbeiten diese mental bzw. neuronal und können Ausdrücke (Outputs) produzieren. Diese Ausdrücke stehen aber nicht isoliert dar, sie sind Gegenstand von Interaktionen und für andere Individuen wiederum Eindrücke, die sie zu Ausdrücken verarbeiten. Auch wenn dieser Zusammenhang recht plausibel erscheint, bleiben viele Fragen offen. Zentrale Fragen dabei sind: Wie entstehen Ausdrücke aus Eindrücken? Was passiert in der sogenannten Black Box, der mentalen Verarbeitungsinstanz (Kasper & Hoffmeister 2022)? Mit diesen Prozessen auf der Mikroebene, d.h. der individuellen Sprachverarbeitung und den einzelnen Sprachhandlungen, beschäftigen sich zwei Bereiche des Marburger Graduiertenkollegs 2700 zu Dynamik und Stabilität sprachlicher Repräsentationen.

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