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Kognition und Linguakultur: Sprachenerwerb – Grundlagen – Anwendungen – Medien

2025/10/07 by Jörg Roche
#Applied Cognitive Linguistics #Cognitive Linguistics #Critical Thinking #Dialogue-Pedagogy #Didaktik des Dialogs #Kognitive Linguistik #Kognitive Sprachdidaktik #Scenario-Based Learning #Szenariendidaktik #kritisches Denken

paper · doi:10.48694/zif.4272

Abstract

Der Beitrag zeigt die Bedeutung der Kognitionswissenschaften für einen modernen, zukunftsfähigen Erwerb von Fremdsprachen im Zeitalter neuer medialer Herausforderungen auf. Im Mittelpunkt dieses Leitbeitrages steht dabei die Begründung der angewandten kognitiven Sprachdidaktik. Sie lässt sich sehr gut in verschiedenen Formen einer handlungsorientierten, medien-affinen Szenariendidaktik umsetzen, die dem Sprachunterricht seine Natürlichkeit zurückgibt. Und zwar nicht nur in Bezug auf alltagssprachliche Kompetenzen, sondern auch die Vermittlung von Berufssprachen, und komplexen landeskundlichen (etwa erinnerungskulturellen) Kompetenzen sowie als Grundlage einer Literaturdidaktik des Dialogs. Ohne diese Rückbesinnung auf die Natürlichkeit der Sprache, bei der die Erreichung kommunikativer Ziele im Vordergrund steht, und nicht die Frequenz kontextloser Strukturübungen, wird die Menschheit künftig kaum noch Sprachunterricht brauchen. Eine Mediendidaktik, die sich nicht nur als Instrumentarium eines gesteuerten Unterrichts versteht, sondern die kommunikativen Potentiale der Medien in den Vordergrund rückt, kann dagegen selbstbewusst in die Zukunft blicken. Denn erstens trägt sie signifikant zur Verbesserung der Sprachkompetenzen von Lernern bei und zweitens kann sie wesentlich dazu beitragen, echte Bildung, also kritisches und kreatives Denken, zu vermitteln. So kann sie dazu helfen, dass Lerner selbständig und kritisch mit der Fülle an Informationen umgehen, die ständig und vermehrt auf sie einwirken.

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