2025/11/04 by Bohnert-Kraus, Mirja, Domahs, Ulrike, Ender, Andrea +4
Arts and Humanities · Social Sciences · #Alemannisch #Dialekt #Kinder #LAVA-Projekt #Linguistic Education and Pedagogy #Linguistic Variation and Morphology #Linguistic research and analysis #Spracherwerb
paper · doi:10.57712/2025-11
openalex publication_date 2025/11/04 · openalex created_date 2025/11/06 · openalex updated_date 2026/07/01
Trotz intensiver Studien zum einsprachigen sowie mehrsprachigen Erstspracherwerb besteht eine markante Forschungslücke hinsichtlich des Erwerbs von Sprachvarianten bzw. -varietäten in einem sprachlichen Umfeld, das sowohl vom lokalen oder regionalen Dialekt als auch von der Standardsprache geprägt ist. Diese bivarietäre oder bilektale Sprachsituation kennzeichnet z. B. viele deutschsprachige Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die sprachliche Nähe dieser Varietäten schafft dabei dynamische Bedingungen, die sich vom Erwerb distinkter Sprachen in typischen multilingualen Kontexten (z. B. Deutsch vs. Türkisch) unterscheiden.