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Langzeitauswirkungen auf Mathematikleistungen von Primarstufenschüler*innen der ersten Schulstufe in Österreich nach dem COVID-19-bedingten „Onlinesemester" im zweiten Semester des Schuljahres 2019/2020

2025/12/11 by Schütky, Robert, Hubner, David
Decision Sciences · Psychology · Social Sciences · #COVID-19 and Mental Health #Education Methods and Technologies #Educational Assessment and Improvement

paper · doi:10.25598/miu/2024-15-8

openalex publication_date 2025/12/11 · openalex created_date 2025/12/12 · openalex updated_date 2026/07/23

Abstract

Dieser Studie liegen die Ergebnisse einer repräsentativen Stichprobe (n = 386) des Einschulungs-Jahrgangs 2019/2020 zugrunde. Während die Leistungen nach dem ersten ‚Lockdown’ zur Eindämmung der durch COVID-19/SARS-CoV-2 verursachten Pandemie am Beginn der zweiten Schulstufe in Mathematik noch signifikant schlechter waren als die einer Normierungsstichprobe (p < 0,001; d = -0,30), schnitt diese nun gegen Ende ihrer Volksschulzeit signifikant besser (p = 0,002; d = 0,15) ab als die Normgruppe. Auch war die Varianz nun nicht mehr größer als sie es bei einer Normierungs-stichprobe vor der Pandemie war. Vielmehr war sie sogar kleiner als diese. Langzeitauswirkungen auf die durch-schnittlichen Mathematikleistungen durch die Pandemie zeigen sich also nicht. Der gefundene signifikante Effekt (d = 0,15) der besseren Leistungen der Stichprobe von 2022 gegenüber der Normierungsstichprobe des ERT 3+ scheint dabei primär auf die Gruppe der Schüler*innen mit höherem sozioökonomischem Status zurückzuführen zu sein.

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