2011/01/01 by Dominik Hanglberger, Hanglberger, Dominik
Economics, Econometrics and Finance · #Arbeitsbedingungen #Arbeitsorganisation #Arbeitsverhältnis #Arbeitszeit #Arbeitszeitflexibilität #Arbeitszeitpolitik #Arbeitszufriedenheit #Bundesrepublik Deutschland #European Socioeconomic and Political Studies #Federal Republic of Germany #Flexibilität #Nachtarbeit #employment relationship #flexibility #nightwork #overtime #policy on working hours #work organization #work satisfaction #working conditions #working hours #working time flexibility #Überstunden
paper · pdf · doi:10.15464/isi.46.2011.12-16
openalex publication_date 2011/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01
Die Arbeitszeitpolitik der vergangenen Jahre zielte vielfach auf eine Flexibilisierungder Arbeitszeiten. Ein Grund für diese Flexibilisierungspolitik ist in der Flexibilisierungder Produktmärkte zu sehen. Durch eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten und dem Übergang zum Ausgleich von Nachfrageschwankungen nicht über die Lagerhaltung, sondern über die Produktionsmenge (Bosch 2003) haben flexible Arbeitszeitformen in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden beschrieben, wie sich die Verbreitung von Wochenend-, Abend- und Nachtarbeit seit 1995 in Deutschland entwickelt hat. Zudem wird auf die Nutzung unterschiedlicherRegelungen zum Ausgleich von Überstunden eingegangen. In einer Regressionsanalyse basierend auf Paneldaten wird die Frage untersucht, wie sich unterschiedliche Formen flexibler Arbeitszeiten auf die Arbeitszufriedenheit als Indikator der Qualität der Arbeit aus Sicht der Erwerbstätigen auswirken.