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Wolfgang Stegmüller im intellektuellen Umfeld der Universität Innsbruck (1941-1958

2024/10/25 by Goller, Peter, Sachse, Pierre
#Keywords: Theory of marginal utility – traditional metaphysical philosophy – logical positivism – Vienna circle – analytical philosophy of science #Schlüsselwörter: Grenznutzentheorie – traditionell metaphysische Philosophie – logischer Positivismus – Wiener Kreis – analytische Wissenschaftstheorie

paper · doi:10.15203/1998-9970-16-2-04

Abstract

Wolfgang Stegmüller (1923-1991), der führende Vertreter der analytischen Wissenschaftstheorie im deutschsprachigen Gebiet, hat von 1941 bis 1945 an der Universität Innsbruck Wirtschaftswissenschaften studiert. Er wurde 1945 mit einer Kritik der (Wiener) Grenznutzentheorie promoviert. 1947 legte er eine noch der traditionellen Schulphilosophie verpflichtete philosophische Dissertation über Nicolai Hartmann vor. Nach 1945 nahm Stegmüller mathematisch physikalische Studien auf und kam dadurch sowie vermittelt durch K.R. Popper zum Studium des logischen Positivismus des Wiener Kreises (M. Schlick, R. Carnap, F. Waismann) und der angelsächsischen analytischen Wissenschaftstheorie um W. Quine. 1952 erschien von Innsbruck aus der erste Band der „Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie“, sowie 1954 „Metaphysik-Wissenschaft-Skepsis“. 1956 in Innsbruck aus wissenschaftspolitischen Gründen übergangen, nahm Stegmüller 1958 einen Ruf an die Universität München an. 1964 scheiterte die Rückkehr nach Innsbruck.

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