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Potenziale und Grenzen Künstlicher Intelligenz in der klinisch-psychologischen Forschung, Lehre und Praxis

2026/07/01 by Brian Schwartz, Georg W. Alpers, Harald Baumeister +30
Psychology · #Digital Mental Health Interventions #Psychiatric care and mental health services #Personality Disorders and Psychopathology

paper · doi:10.1026/0033-3042/a000764

Abstract

Zusammenfassung: Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt in der Klinischen Psychologie und Psychotherapie (KLIPPT) zunehmend an Bedeutung, etwa wenn Menschen mit psychischen Störungen KI-Tools zur sozialen Unterstützung oder als Mentalcoach nutzen. Es ist absehbar, dass sich an der Schnittstelle von KI und KLIPPT neue Forschungsfelder und vielfältige Anwendungen etablieren werden. Bislang fehlt jedoch ein konzeptioneller Rahmen, der therapeutische Beziehung, Ziele, Prozesse, relationale Dimensionen und praktische Implementationsformen integriert. Dessen Entwicklung stellt angesichts begrenzter Kontrollierbarkeit, fehlender Replizierbarkeit individueller KI-Interaktionen und komplexer ethischer Fragen eine zentrale Herausforderung dar. Da in der KLIPPT hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit, Datenschutz und Patientensicherheit bestehen, ist eine differenzierte bis kritische Betrachtung aktueller Entwicklungen notwendig. Dieses Positionspapier diskutiert Chancen und Risiken von KI-Anwendungen in Forschung, Lehre und Praxis.

Citations

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