2015/07/01 by Nina Sarubin, Diana Gutt, Ina Giegling +9 · 2 citations
Medicine · Psychology · #Cerebral Palsy and Movement Disorders #Resilience and Mental Health #Traumatic Brain Injury Research
paper · doi:10.1026/0943-8149/a000142
openalex publication_date 2015/07/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/28
Zusammenfassung. Die Connor-Davidson Resilience Scale (CD-RISC) wurde 2003 konzipiert, um das Konstrukt der Resilienz zu messen. In dieser Studie wurden die ersten deutschsprachigen Übersetzungen der 10- und 25 Item-Version der CD-RISC untersucht. Der Frage nach der faktoriellen Struktur des Selbstratingfragebogens im Original und in Übersetzungen wurde bereits in internationalen Studien nachgegangen, wobei unterschiedliche Faktorenstrukturen gefunden wurden. Fragestellung: Was sind die faktoriellen und psychometrischen Eigenschaften der deutschsprachigen CD-RISC Fassung? Methoden: An einer Stichprobe von 201 gesunden Probanden wurde mit einer Hauptkomponentenanalyse untersucht, welche Komponenten die Datenstruktur am besten beschreiben. Konvergente Validität wurde mit der deutschen Version der Resilienzskala (RS-25) von Wagnild und Young (1993) , Test-Retest-Reliabilität wurde mit erneuter Messung der CD-RISC nach sechs Monaten überprüft. Zusätzlich wurden Korrelationen zu Persönlichkeitsfacetten mittels dem NEO-Fünf-Faktoren Inventar (NEO-FFI: Borkenau & Ostendorf, 1993 ) zur Überprüfung der diskriminanten Validität berechnet. Ergebnisse: Die Exploration der Komponentenstruktur ergab eine eindimensionale Struktur für beide Versionen der deutschensprachigen CD-RISC. Test-Retest-Reliabilität, konvergente und diskriminante Validität waren zufriedenstellend. Die CD-RSIC kann als valides and reliables Messinstrument zur Erfassung des Konstrukts der Resilienz betrachtet werden.