vix.ing · top · new · best · stats

Normdatenverknüpfungen aus Culturegraph für die Bildungsforschung (und darüber hinaus)

2025/07/28 by Jungmann, Marcel, Vorndran, Angela, Schindler, Christoph · 1 voice
Arts and Humanities · Computer Science · Social Sciences · #Data Analysis and Archiving #Libraries and Information Services #Library Science and Information Systems

paper · doi:10.5282/o-bib/6187

openalex publication_date 2025/07/28 · openalex created_date 2025/12/01 · openalex updated_date 2026/07/01

Abstract

Der Fachinformationsdienst (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung hat die Zielsetzung, seine Literaturnachweise im Fachportal Pädagogik systematisch mit Normdaten zu verknüpfen. Ein höheres Maß an Normierung bietet im Bereich der Autorschaft von wissenschaftlichen Publikationen den Vorteil, Personen eindeutig zu identifizieren, größere Vernetzung und Verlässlichkeit der Daten zu erreichen und weitere Informationen über Personen leichter zugänglich zu machen. Für den Aufbau von Personenprofilseiten im Fachportal sind Normdatenverknüpfungen ebenfalls wichtig, um automatisiert biografische Angaben übernehmen zu können. Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) setzt seit mehreren Jahren Verfahren zur Disambiguierung von Personen in Titeldaten ein, die auf einer Werkbündelung der Publikationen des umfangreichen Culturegraph-Bestandes (DNB, deutsche und österreichische Bibliotheksverbünde) basieren. Seit Kurzem besteht auch die Möglichkeit, externe Datenbestände punktuell in die Werkbündelung zu integrieren und Personennormdatenverknüpfungen für diese zu ermitteln. Vor dem Hintergrund dieser Zielsetzungen sind die beiden Institutionen dieses Kooperationsprojekt eingegangen. Für die zentralen Teildatenbestände des Fachportals Pädagogik, der FIS Bildung Literaturdatenbank und einer Version der Datenbank des Education Resources Information Center (ERIC) wurden erfolgreich ca. 365.000 Verknüpfungen zu Personennormdatensätzen der Gemeinsamen Normdatei (GND) in ca. 270.000 Datensätzen identifiziert. Auch Open Researcher and Contributor IDs (ORCID iDs) konnten mithilfe einer Konkordanz zur GND ermittelt werden.

Discussions

Related