2026/07/21 by Simone Franz · 1 voice
Arts and Humanities · Computer Science · #Digital Humanities and Scholarship #Libraries and Information Services #Library Science and Information Systems
paper · doi:10.18452/38321
openalex publication_date 2026/07/21 · openalex created_date 2026/07/22 · openalex updated_date 2026/07/22
Die Masterarbeit analysiert das Zusammenspiel digitaler Editionen, Knowledge Graphs und bibliothekarischer Wissensorganisation. Dabei nehmen Terminologien wie kontrollierte Vokabulare, Normdaten und Ontologien als vermittelnde Elemente für die disziplinübergreifende semantische Vernetzung und Kodierung von Forschungsdaten eine zentrale Rolle ein. Auf der Grundlage einer Kombination aus semistrukturierten Leitfadeninterviews und einer Datenmodellierung stellt die Arbeit empirische Befunde zum Potenzial von Knowledge Graphs für digitale Editionen vor. Vor dem Hintergrund des Aufbaus von Knowledge Graphs in den geistes- und kulturwissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) geht sie der Frage nach, wie Forschungsdaten digitaler Editionen semantisch angereichert, geöffnet und nachnutzbar gemacht werden können, um ihre Überführung in Knowledge Graphs zu ermöglichen. Dabei werden unter anderem Gender Biases und epistemische ‚Lücken‘ in Wissensbasen, Fragen der Datenqualität und -herkunft sowie die Bedeutung Wissenschaftlicher Bibliotheken und Informationsinfrastrukturen diskutiert.