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Netzwerkfiguren: Rekonfigurationen des Internets als Refiguration von Räumen

2025/03/01 by Silke Steets, René Tuma · 2 voices
Business, Management and Accounting · Computer Science · Social Sciences · #Digital Economy and Work Transformation #Digital Platforms and Economics #Open Source Software Innovations

paper · pdf · doi:10.1007/s11609-025-00550-x

openalex publication_date 2025/03/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/29

Abstract

Zusammenfassung Anknüpfend an Diskurse über die zunehmende Fragmentierung und Zentralisierung des Internets argumentiert der Beitrag für eine raumsoziologische und figurationstheoretische Perspektive auf digitale Infrastrukturen. Die These lautet, dass sich der Wandel des Internets am besten als infrastruktureller Wandel seiner Netzwerkfigur und als Wandel der damit verbundenen Imaginationen beschreiben lässt, die wiederum auf ein Spannungsverhältnis unterschiedlicher Verräumlichungslogiken zurückgeführt werden können. Ausgehend von der Diskussion um die Rolle des Netzwerks als Leitepistem jüngerer Gesellschaftsanalysen und der Entwicklung eines wissenssoziologischen Infrastrukturbegriffs werden zwei aktuelle empirische Entwicklungen analysiert: die Verbreitung von Content Delivery Networks (CDNs) und die Implementierung des Internetprotokolls QUIC durch Google. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass sich die aktuellen Veränderungen des Internets – seine Fragmentierung und Zentralisierung – besser mit Begriffen der Refigurationstheorie beschreiben lassen, da diese es erlauben, sich überlagernde Spannungen und Konflikte auf verschiedenen Ebenen zu erfassen.

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