2020/07/27 by Barbara Umrath, Umrath, Barbara · 1 voice
Social Sciences · #Doing Gender #Geschlechterrolle #Heteronormativität #Liebe #Männlichkeit #Psychoanalysis and Social Critique #Sociology and Education Studies
paper · doi:10.17169/ogj.2020.152
openalex publication_date 2020/07/27 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/19
Wie lassen sich heterosexuell definierte Paarbeziehungen führen, ohne dabei patriarchale Zweigeschlechtlichkeit zu (re-)produzieren? Um dieser Frage nachzugehen, führt Ann-Madeleine Tietge psychoanalytische (Subjekt-)Theorien mit (de-)konstruktivistischen Ansätzen der Geschlechterforschung zusammen und macht diese empirisch fruchtbar in Gestalt einer tiefenhermeneutischen Auswertung problemzentrierter Paar- und Einzelinterviews. Das besondere Verdienst der Studie besteht darin, unbewusste Muster der interaktiven Herstellung von Geschlecht herauszuarbeiten, die heteronormativitätskritische Absichten unterlaufen und daraus Schlüsse für alltagspraktische Veränderungsmöglichkeiten wie -bedarfe zu ziehen.