2009/01/01 by Alexander Freund, Freund, Alexander
Arts and Humanities · #Daten #Erinnerung #Interpretation #Interview #Narration #Oral History #Oral History, Memory, Narrative Analysis #Subjektivität #data #historical analysis #historische Analyse #interpretation #interview #narration #oral history #process-produced data #prozessproduzierte Daten #reminiscence #subjectivity
paper · pdf · doi:10.12759/hsr.34.2009.1.22-48
openalex publication_date 2009/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/08/01
Dieser Artikel beschreibt den Gebrauch (archivierter) Oral Histories als prozess-generierte Daten. Er erklärt, wie SozialwissenschafterInnen solchen Daten sachkundig lokalisieren und benutzen, und wie sie die Eigenschaften solcher Daten systematisch und effektiv beurteilen können. Der Artikel beschreibt Oral History als eine Methode und als eine Quellen- bzw. Datenform; er beschreibt Gesichtspunkte der Oral History, die die Datenanalyse und -interpretation beeinflussen, einschließlich Projektdesign, Aufnahmetechnologie, Interviewstrategien, Interviewerfähigkeiten und -training, die Beziehung zwischen Interviewer und Interviewpartner und die dialogische Konstruktion der Quellen, rechtliche und ethische Aspekte, Zusammenfassungen und Transkripte sowie die Oralität der Quellen und die Bedeutung, sich die Quellen anzuhören. Der Artikel problematisiert dann den Gebrauch von Oral History als Quellen, indem Subjektivität, Erinnerung, Retrospektivität und Narrativität erörtert und die Bedeutungen, Werte und Gültigkeit solcher Daten untersucht werden.