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Karlsruher Kykladika unter der Lupe

2025/03/04 by Steinmann, Bernhard F., Altherr, Rainer, Varychev, Alexander
Arts and Humanities · Earth and Planetary Sciences · #Building materials and conservation #Conservation Techniques and Studies #Cultural Heritage Materials Analysis #Denkmalpflege und Antikengesetzgebung #Frühbronzezeit #Kykladen #Museum Karlsruhe #mathematisch-technische Methoden

paper · doi:10.34780/ptcn0c76

openalex publication_date 2025/03/04 · openalex created_date 2025/12/13 · openalex updated_date 2026/07/01

Abstract

Die Restitution frühkykladischer Objekte aus der Sammlung des Badischen Landesmuseums Karlsruhe erfolgte als Konsequenz daraus, dass die problematische frühere Ankaufspolitik des Museums einer Aufarbeitung bedarf. Freiwillige Restitutionen können aber nur ein Teil einer konstruktiven Lösung zum Umgang mit provenienzlosen, nach der Verabschiedung der UNESCO-Konvention von 1970 erworbenen Antiken sein, die in Zusammenarbeit mit den Mutterländern antiker Kultur erarbeitet werden muss. Konkreter Anlass, die Ankaufspolitik aufzuarbeiten, waren an mehreren Kykladika der Karlsruher Sammlung durchgeführte naturwissenschaftliche Untersuchungen mit Röntgenfluoreszenzspektrometer und Rasterelektronenmikroskop. Es wurden Gesteinsarten bestimmt und Farbspuren sowie Sinterreste analysiert, wodurch sich Erkenntnisse zur Farbigkeit und Herkunft kykladischer Steingefäße ergaben, im Fall einer Griffschale aus Chloritschiefer sogar die Zuweisung zu einem naxischen Gesteinsvorkommen.

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