2017/01/01 by Sandra Schulthess, Schulthess, Sandra
Health Professions · Social Sciences · #Innovation, Technology, and Society #Keywords: Indirect management – interested self-endangerment – resources – stressors #Schlüsselwörter: Indirekte Steuerung – interessierte Selbstgefährdung – Ressourcen – Stressoren #Workplace Health and Well-being
paper · pdf · doi:10.15203/1998-9970-10-2-02
openalex publication_date 2017/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01
Neue indirekte Steuerungsformen der Arbeit gehen mit selbstgefährdenden Verhaltensweisen der Mitarbeitenden einher. Hinsichtlich dieser Entwicklung wurde in der vorliegenden Bachelor-Thesis in einer Vollerhebung bei Kadermitarbeitenden eines Industrieunternehmens mittels Fragebogen untersucht, ob interessierte Selbstgefährdung vorliegt und ob ein Zusammenhang mit der Gesundheit besteht. Weiter interessierte, ob Zusammenhänge zwischen der Gestaltung der indirekten Steuerung (Stressoren und Ressourcen) mit interessierter Selbstgefährdung vorliegen. Die Ergebnisse zeigen, dass selbstgefährdende Verhaltensweisen relativ verbreitet sind und dass diese mittlere bis starke Zusammenhänge mit Erschöpfungssymptomen aufweisen. Es zeigt sich weiter, dass alle negativen Merkmale der Arbeitssituation (Stressoren) fast durchgängig statistisch signifikante Zusammenhänge mit selbstgefährdenden Verhaltensweisen aufweisen. Umgekehrt korrelieren die positiven Merkmale der Arbeitssituation (Ressourcen) größtenteils negativ mit selbstgefährdenden Verhaltensweisen.