2025/08/11 by Augustin KENNÉ
#FOS: Languages and literature
paper · doi:10.48734/akofena.n017.vol.1.19.2025
Zusammenfassung: Deutsch als Tertiärsprache weckt immer wieder das Interesse an seinen Lernprozessen in mehrsprachigen Kontexten. Die von den Studierenden des Studiengangs Germanistik an der Universität Douala produzierten Texte weisen noch relativ viele Verstöße gegen die Normen der deutschen Sprache auf. Dies weckt die Neugierde in Bezug auf die Verwendung ihrer Lernerfahrungen und Vorkenntnisse in ihren Lernprozessen. Der vorliegende Beitrag untersucht, wie diese Studierenden Lernerfahrungen und Vorkenntnisse in den Bereichen Grammatik, Wortschatz, Aussprache, Landeskunde, Literatur, Semantik und Pragmatik nutzen und was sie über die Berücksichtigung dieser Lernerfahrungen und Vorkenntnisse in der Praxis des Germanistikstudiums denken. Ziel ist es, zu einem besseren Umgang mit diesen Erfahrungen und Vorkenntnissen in der Praxis der Germanistikstudien an der Universität Douala im Besonderen und an den kamerunischen Universitäten im Allgemeinen beizutragen. Befragt wurden Germanistikstudierende verschiedener Stufen. Schlüsselwörter: Tertiärsprache, Germanistikstudien, Lernerfahrungen, Vorkenntnisse