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Revisiting Classic Qualitative Studies

2005/01/01 by Mike Savage, Savage, Mike
Social Sciences · #Contemporary Sociological Theory and Practice #Data Analysis and Archiving #Qualitative Research Methods and Ethics #Sekundäranalyse #empirical social research #empirische Sozialforschung #qualitative Methode #qualitative method #secondary analysis

paper · pdf · doi:10.12759/hsr.30.2005.1.118-139

openalex publication_date 2005/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/08/01

Abstract

Der vorliegende Beitrag untersucht methodologische Aspekte der Sekundärnutzung 'klassischer' qualitativer Studien. Klassische Studien werfen besondere Probleme auf, die über diejenigen einer typischen Sekundäranalyse qualitativer Daten hinausgehen. 'Klassisch' bedeutet, dass die Ergebnisse und Argumente einer solchen Studie einen 'Kanon' theoretischer und methodologischer Wissenschaftlichkeit implizieren und daher in der Folge das Denken der Forschenden formen, die Sekundäranalysen durchführen wollen. Eine Sekundäranalyse sollte daher nicht nur die archivierten Daten selbst, sondern auch die publizierten Arbeiten einbeziehen; jedoch ist damit eine Menge an komplexen methodologischen und ethischen Problemen verbunden. Der Autor untersucht mögliche analytische Strategien für eine Reanalyse, eingeschlossen die 'Enthüllung' als Gegenstück zu einer 'Sakrosankt-Erklärung' und Wege, mit denen Originaldaten 'gegen den Strich' gelesen werden können. Hierfür verwendet er seine eigenen Reanalysen von Elizabeth Botts 'Family and Social Network'-Archiv und von John Goldthorpe und David Lockwoods 'Affluent Worker Collection'.

Citations

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