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Deportationen römischer Christen in das Sasanidenreich durch Shapur I. und ihre Folgen – Eine Neubewertung

2010/06/01 by Karin Mosig-Walburg · 1 citation
Arts and Humanities · Social Sciences · #Byzantine Studies and History #Eurasian Exchange Networks #Archaeology and Historical Studies #Art #Philosophy #Humanities

paper · doi:10.1524/klio.2010.0008

openalex publication_date 2010/06/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/05/21

Abstract

Zusammenfassung Im Verlauf der Kampagnen, die Shapur I. zwischen den Jahren 253 und 260 in die römischen Ostprovinzen Syrien, Kappadokien und Kilikien unternahm, wurden römische Kriegsgefangene in das Sasanidenreich deportiert und dort angesiedelt. In der Forschung geht man von einem Zustrom von bis zu mehreren hunderttausend Gefangenen aus, unter denen sich ein beträchtlicher Anteil Christen befunden haben soll. Diesen römischen Christen wird nicht nur im Hinblick auf die Verbreitung des Christentums im Sasanidenreich und die Entwicklung der Struktur der persischen Kirche sondern auch im Hinblick auf die persische Wirtschaft eine herausragende Rolle zugewiesen. Eine Analyse des verfügbaren Quellenmaterials erweist die Unhaltbarkeit solcher Vorstellungen.

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