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ΝΥΜΦΑΙ ΟΡΕΣΚΩΟΙ ΒΑΘΥΚΟΛΠΟΙ

2025/04/24 by Freyer-Schauenburg, Brigitte
Arts and Humanities · Social Sciences · #Ancient Mediterranean Archaeology and History #Classical Antiquity Studies #Globalization, Historical Perspectives, and International Relations #Nymphenkult #Schatzinschrift aus dem Heraion #antike Reparaturen und Stückungstechnik #das Fransentuch der Knidia #hellenistische Nymphen

paper · doi:10.34780/nndpef57

openalex publication_date 2025/04/24 · openalex created_date 2025/12/13 · openalex updated_date 2026/07/01

Abstract

Der Nymphentypus Samos – Tralles ist in zwei maßgleichen Repliken (Pythagoreion und Istanbul aus Tralles) sowie zwei vereinfachten Wiederholungen (einstmals Smyrna und Tarent) belegt. Im Gegensatz zu dem Gros der kaiserzeitlichen Nymphenfiguren zeichnet sich dieser Typus durch die kunstvolle Drapierung des stoffreichen Himation aus, dessen Kanten von einem breiten Hohlsaum und langen Fransen gesäumt werden. Das hinter den Kopien stehende Original wird wahrscheinlich um die Mitte des 2. Jhs. v. Chr. entstanden sein und ist ein Zeugnis für den Nymphenkult der Insel. Ein Mantel mit Borte und Fransen wird schon in der Schatzinschrift von 346/345 v. Chr. aus dem Heraion erwähnt. In diesem Zusammenhang wird erneut auf das mit Fransen besetzte Manteltuch der Knidischen Aphrodite eingegangen, und es werden die Statuetten dieses Typus aus dem Heraion vorgestellt.

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