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The Romanian Tsigai sheep breed, their potential and the challenges for research

2013/01/01 by Elena Ilişiu, S. Dărăban, Raducu Radu +4 · 1 citation
Biochemistry, Genetics and Molecular Biology · Agricultural and Biological Sciences · #Genetic and phenotypic traits in livestock #Animal Diversity and Health Studies #Agriculture and Rural Development Research

paper · pdf · doi:10.3220/lbf_2013_161-170

openalex publication_date 2013/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/28

Abstract

Das einheimische Tsigai-Schaf ist die zweithäufigste Schafrasse in Rumänien. Ihr Anteil beträgt 24,3 % aller Schafe in dem Land. Bis 1989 wurde das Tsigai-Schaf vor allem für die Erzeugung von Wolle gehalten, Milch und Fleisch waren Nebenprodukte. Seit 1989 ist die Anzahl an Tsigai-Schafen aber um 44 % auf ca. 2,1 Millionen Mutterschafe zurückgegangen, da Wolle an Wert verloren hat. Die Lammfleisch- und Milchproduktion sind heutzutage die wichtigsten Produkte, die Wollproduktion ist praktisch bedeutungslos geworden. In einer empirischen Studie wurde 2011 festgestellt, dass 77 % der befragten Schafhalter in der traditionellen Region der Tsigai-Schafe beabsichtigen, ihre Herden mit neuer Genetik (Ostfriesisches Milchschaf für Milch, Suffolk für Fleisch) umzuzüchten und dabei auch zu vergrößern. Damit besteht die Gefahr, dass die traditionelle Rasse im Bestand weiter abnimmt und gefährdet wird. Unter Beteiligung der Schäfer und der Interessenverbände wurden deswegen für die staatliche Tsigai-Schaf-Forschungsstation Reghin zukünftige Ziele identifiziert und die Schwerpunkte der Arbeit definiert. Es wurde festgelegt, dass für die Erhaltung der Tsigai-Schafrasse wirtschaftliche Haltungsverfahren insbesonderen durch neue Funktionen (Kulturlandschaftspflege), Nutzung von added values (gefährdete Rasse) und in der Premiumproduktion (Ökologisch) zu entwickeln sind. Hieran arbeitet zukünftig die Forschungsstation in Reghin

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