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From Local to Global – and back

2026/01/01 by Christian Fuhrmeister, J Griebel, Stephan Klingen +2 · 1 voice
Arts and Humanities · #Libraries and Information Services #Digital Humanities and Scholarship #Art History and Market Analysis

paper · doi:10.26298/1981-5722-fltg

openalex publication_date 2026/01/01 · openalex created_date 2026/02/18 · openalex updated_date 2026/07/28

Abstract

Die Geschichte der Digitalisierung in der kunsthistorischen Forschung spiegelt sich in den Projekten des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (ZI) wider. Ausgehend von der Katalogisierung der Bibliothek – Pläne zur computergestützten „Sacherschließung“ gab es bereits in den 1960er Jahren, später war das ZI federführend im Verbundkatalog kubikat – wurden in den 2000er Jahren Online-Bilddatenbanken und thematische Webseiten erstellt. Dabei spielten digitale Methodik und Technologie gegenüber disziplinären Forschungsaspekten noch eine untergeordnete Rolle. Seit den 2010er Jahren fand eine Hinwendung zu ‚globalen‘ Standards und offenen Daten statt. Unter anderem mithilfe einer Google-Partnerschaft, die die Digitalisierung eines beachtlichen Teils der Sammlung (ca. 370.000 Einheiten) ermöglichte, wuchs die Datenmenge beträchtlich. Auf der Grundlage einheitlich restrukturierter und standardisierter Daten (Projekt kunst.bild.daten) werden derzeit Forschungsprojekte konzipiert, die neue Fragestellungen an die nunmehr digitalen Sammlungsbestände stellen. Während Datenanalysen – auch mithilfe von KI – eine zunehmende Rolle spielen werden, soll die Rückbindung an die institutionelle, ‚lokale‘, Verpflichtung für die Zuverlässigkeit von digitalen Daten eine vertrauenswürdige Basis für die Forschung bilden.

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