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Genealogie und Arbeit. : Ökologisches Erzählen bei Franz Michael Felder und Ludwig Anzengruber

2020/01/01 by Solvejg Nitzke · 1 voice
Arts and Humanities · Biochemistry, Genetics and Molecular Biology · Environmental Science · #Ecology, Conservation, and Geographical Studies #Environmental Science and Technology #German Colonialism and Identity Studies

paper · doi:10.3726/92166_345

openalex publication_date 2020/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/05/21

Abstract

Das Dorf wird in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht nur zum Schauplatz der Produktion und Reflexion sozialer Beziehungen. Das Verhältnis von Natur und Gesellschaft wird vielmehr ökologisch, das heißt, zu einem dynamischen Netz von Existenzbedingungen. Die Analyse ökologischen Erzählens bei Felder und Anzengruber macht poetologische und diskursive Verfahren der Umweltproduktion sichtbar. Sie liest Dorfgeschichten als Teil einer ,,History of Environmental Reflexivity“ (Locher, Fressoz 2012) und unterläuft damit Narrative, die ,Umweltbewusstsein‘ zur alleinigen Sache der Gegenwart erklären.

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