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Treppenbaukunst um 1600

2025/01/01 by Hoppe (Ed.), Steohan, Syrer (Ed.), Christa · 1 voice
Arts and Humanities · Social Sciences · #Medieval European History and Architecture #Historical Architecture and Urbanism #Historical Influence and Diplomacy

paper · doi:10.5282/ubm/epub.94909

openalex publication_date 2025/01/01 · openalex created_date 2025/12/19 · openalex updated_date 2026/07/01

Abstract

Die Arbeit behandelt die Treppenbaukunst um 1600 am Beispiel der Residenzen in Salzburg und München. Eingehend wird die Salzburger Residenz betrachtet, die unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau einen bedeutenden architektonischen Wandel hin zu einer frühbarocken Schlossanlage erfuhr. Ein zentrales Element der Studie ist die 3D-Rekonstruktion der Prunktreppe der Salzburger Residenz. Die digitale Modellierung ermöglicht eine präzise Analyse des ursprünglichen, nicht mehr erhaltenen Entwurfs sowie eine klare Differenzierung einer zweiten Bauphase unter mutmaßlichem Einfluss Vincenzo Scamozzis. Die Rekonstruktion verdeutlicht, wie neue architektonische Konzepte im Bauprozess zu einer veränderten Gestaltung und Funktion der Treppe führten. Die Treppenbaukunst wird nicht nur als funktionales Element, sondern als wichtiger Bestandteil der höfischen Repräsentation hervorgehoben. Gleichzeitig werden neue Einsichten in den kulturellen Austausch zwischen Italien und den nordalpinen Fürstentümern jener Zeit gewonnen.

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