2011/05/01 by Lauren Simonitis, Christopher D. Marshall, محمد بهزاد امیری +4 · 1 voice · 3 citations
Agricultural and Biological Sciences · Environmental Science · Neuroscience · #Flowering Plant Growth and Cultivation #Ichthyology and Marine Biology #Marine animal studies overview #Olfactory and Sensory Function Studies #Plant Growth Enhancement Techniques #Plant Physiology and Cultivation Studies
paper · pdf · doi:10.1093/iob/obac027
openalex publication_date 2011/05/01 · openalex created_date 2016/06/24 · openalex updated_date 2026/06/11
Die ungewöhnliche Kopfform der Sphyrniden (Hammerhaie) hat schon zu vielen funktionellen Hypothesen bezüglich möglicher sensorischer Vorteile und verbesserter olfaktorischer Leistung geführt. Kürzlich veröffentlichte Studien zur Wasserströmung innerhalb der olfaktorischen Kammern von Sphyrniden zeigen, dass diese komplexe Struktur unterschiedliche Drucksysteme zwischen den beiden Nasenlöchern erzeugt, welches eine Strömung durch die Nasenkammer erzeugt. Dies wiederum führt zu unterschiedlichen Flüssigkeitsströmungen in verschiedenen Abschnitten der olfaktorischen Kammer. Besonders bei den Lamellen am medialen Ende der olfaktorischen Kammer gibt es eine fast schon stillstehende Rezirkulation von Wasser. Die Ziele dieser Studie waren 1) das Beschreiben der Mikrostruktur der olfaktorischen Rosette des Schaufelnasen-Hammerhais (<i>Sphyrna tiburo</i>) und 2) wollten wir, aufgrund der Variabilität der Wasserströmung innerhalb der olfaktorischen Rosette der Sphyrniden, die Unterschiede von individuellen Lamellen basierend auf ihrer unterschiedlichen Position innerhalb der Rosette untersuchen. Wir untersuchten den Grad an sekundären Falten, den Prozentsatz an sensorischer Fläche und die relative Oberfläche entlang dem lateral-zu-medialem Gradienten. Sowohl der Grad an sekundären Falten wie auch der Prozentsatz an sensorischer Fläche mögen als Annäherung für die olfaktorische Sensibilität dienen, weil sie für eine Verbindung zwischen der Fläche, die dem Geruchssinn und der Strömung zwischen den olfaktorischen Organen sorgt. Wir fanden, dass die Schaufelnasen-Hammerhaie eine ähnliche lamellare Morphologie zeigen wie andere Hai-Arten. Wir beschreiben auch wie der Geruchsnerv durch eine individuelle Lamelle verläuft. Weiter fanden wir, dass die Lamellen innerhalb des mittleren Teils des Organs, welches geringe Strömungsgeschwindigkeiten erfährt, weniger sekundäre lamellare Falten enthält und weniger sensorische Fläche. Diese Entdeckungen implizieren, dass diese Bereiche weniger sensibel sind auf Gerüche. Zukünftige Arbeiten sollten die unterschiedlichen Sensibilitäten innerhalb der Rosette entlang des lateral-medialem Gradienten testen.