1974/12/01 by A. Grüntzig, A Grüntzig, H. Hopff
Medicine · #Cardiovascular Issues in Pregnancy
paper · doi:10.1055/s-0028-1108161
openalex publication_date 1974/12/01 · openalex created_date 2016/06/24 · openalex updated_date 2026/07/28
Eine Modifikation der Dotter-Technik wurde bei 15 Patienten mit Stenosen und Verschlüssen der Oberschenkel- und Stenosen der Beckenarterien angewendet. Bei diesem neuen Verfahren wird das Verschlußmaterial nicht mehr durch die übereinandergeschobenen Dotter-Katheter komprimiert, sondern durch einen Grundkatheter mit dehnbarem (gerecktem) Überkatheter. Dieser Katheter hat den Vorteil, daß 1. während des Rekanalisationsvorganges keine längsgerichtete Bewegung im Gefäß stattfindet, was die Gefahr einer Embolisierung von Verschlußmaterial reduziert, 2. das dehnbare Segment des Katheters den individuellen Gegebenheiten und Dimensionen des Gefäßes (Becken-, Oberschenkelarterie) angepaßt ist, 3. der Außendurchmesser des Überkatheters im gedehnten Zustand größer als 4 mm sein kann und 4. das Punktionsloch in der Femoralarterie kleiner ist und jetzt den Dimensionen üblicher Katheteruntersuchungen entspricht. Das Verfahren ist einfach, und die Frühresultate sind günstig. Die Anwendung im Bereich der Beckenarterien wird erleichtert.