1988/01/01 by Jörg Blasius, Blasius, Jörg
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paper · pdf · doi:10.12759/hsr.13.1988.3.104-128
openalex publication_date 1988/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/28
Faktorenanalyse ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Techniken zur Strukturierung von multivariaten Daten. In der vorliegenden Arbeit werden die wichtigsten Verfahren vorgestellt, sowie Möglichkeiten und Probleme bei deren Anwendung diskutiert. Die grundlegende Annahme bei der Faktorenanalyse ist, daß verschiedene Meßoperationen, die einen gemeinsamen Kontext bilden, auf eine dritte nicht direkt meßbare (latente) Größe zurückzuführen sind. Das Ziel ist, diese Größe, die üblicherweise als Faktor, Dimension oder Achse bezeichnet wird, zu isolieren und mit Hilfe von beobachtbaren (manifesten) Variablen zu beschreiben. Mit der Faktorenanalyse soll eine Vielzahl von Variablen auf wenige Faktoren reduziert werden, mit denen dann einen Beschreibung der 'Realität' möglich ist.' Nach einigen Anwendungsbeispielen diskutiert der Autor das 'Hauptkomponentenmodell mit Korrelationsmatrix; Kanonischer Zerlegung; Bestimmung der Ladungsmatrix; Bestimmung der Faktorenzahl'. Zugleich werden auch Probleme und Unstimmigkeiten des Modells angesprochen. Zum Schluß werden kurz weitere Verfahren der Faktorenanalyse, außerdem 'Korrespondenzanalyse und multidimensionale Skalierung' als Alternativen behandelt.