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Praxisnahe, tribologische Untersuchungen an Förderketten mittels Universal-Tribometer

2023/12/22 by Arndt Schumann, Schumann, Arndt, Sebastian Weise +3
Engineering · Materials Science · #Mechanical stress and fatigue analysis #Metal Alloys Wear and Properties #Tribology and Wear Analysis

paper · doi:10.14464/innotrac.v1i0.455

openalex publication_date 2023/12/22 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01

Abstract

Bei der Entwicklung tribologisch beanspruchter Baugruppen werden zu Beginn Modellversuche mit vereinfachten Probekörpern durchgeführt. Bei geringen Kosten lässt sich damit die Eignung ausgewählter Werkstoffkombinationen (Reibpaarungen) abschätzen. Die ermittelten Reibungs- und Verschleißkennwerte der Modellversuche weichen jedoch oft stark vom tribologischen Verhalten der realen Baugruppe ab. Die Abweichung der Kennwerte ist von den Unterschieden zwischen dem tribologischen System der Modellversuche und dem tribologischen System der realen Baugruppe abhängig. Das heißt, je größer die Unterschiede, desto größer ist auch die Abweichung der Kennwerte. In diesem Zusammenhang sollten tribologische Tests mit den realen Baugruppen durchgeführt werden. Die tribologischen Systeme von Test und Praxis sind dann stimmig. Folglich ist dann auch das Reibungs- und Verschleißverhalten der getesteten Proben auf die reale Anwendung übertragbar. Im Beitrag werden die Unterschiede und Zusammenhänge zwischen Modell­versuchen und Bauteilversuchen am Beispiel einer Multiflex-Gleitkette aus Kunststoff dargestellt und erläutert. Zur Durchführung der Tests diente ein Universal-Tribometer, dessen Funktionalität ebenfalls kurz vorgestellt wird.

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