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Quantitative ökologische Freilandarbeit mit Schulklassen

2025/12/16 by Erich Eder, Eder, Erich, Bettina Rosner +1
Biochemistry, Genetics and Molecular Biology · Environmental Science · #Climate Change and Environmental Impact #Environmental Education and Sustainability #Environmental Science and Technology #biology didactics #competences #fieldwork #high school #quantitative ecology

paper · doi:10.25365/azba.161.02

openalex publication_date 2025/12/16 · openalex created_date 2025/12/21 · openalex updated_date 2026/07/01

Abstract

Wissenschaftsskepsis kann auf mangelnde Erfahrung darüber, wie Wissenschaft funk­tioniert, zurückgeführt werden. Dafür notwendige Grundlagen wie Erkenntnistheorie, statistische Auswertung und experimentelle Methoden sind nur teilweise in den Lehrplä­nen verankert. Des Weiteren wird die experimentelle Naturwissenschaft Ökologie häufig mit Natur- und Umweltschutz verwechselt oder gleichgesetzt, ein Missverständnis, das durch mediale Darstellungen und einige Ansätze der Ökopädagogik zusätzlich verstärkt wird. Effektiver Ökologieunterricht sollte daher aktive Auseinandersetzung und experi­mentelle Erfahrungen fördern, um konzeptionelle Veränderungen im wissenschaftlichen Denken der SchülerInnen zu ermöglichen. Freilandexkursionen bieten eine wertvolle Möglichkeit, wissenschaftliche Methoden praxisnah zu vermitteln. Unsere Exkursionen mit SchülerInnen der AHS-Oberstufe zeigen, dass das Potential der Freilandarbeit oft nicht ausgeschöpft wird. Denn dabei können nicht nur Fakten vermittelt, sondern auch grundlegende wissenschaftliche Methoden erlernt werden. Unsere Ergebnisse verdeut­lichen die Notwendigkeit, Freilandarbeit stärker in den Schulunterricht zu integrieren, um durch entsprechende Praxiserfahrung sowohl das Wissen über wissenschaftliche Methoden als auch ihre Akzeptanz zu fördern.

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