1998/01/01 by Hans-Wolfgang Ahrend, Ahrend, Hans-Wolfgang, Claus-Gerold Grundig +1
Engineering · #338 Produktion #363 Andere soziale Probleme und Sozialdienste #Flexible and Reconfigurable Manufacturing Systems
paper · doi:10.15771/0949-8214_1998_2_2
openalex publication_date 1998/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01
Die klassische Fabrikplanung ist unabdingbar u. a. durch Aspekte des Qualitäts- und des Umweltmanagements zu erweitern und zu qualifizieren. Hier sollen stellvertretend die Belange der Umweltproblematik vordergründig erörtert werden. Unternehmen müssen sich verstärkt den Umweltproblemen, die im Zusammenhang mit ihrer Leistungserstellung stehen, zuwenden. Nur bei umfassender Bewältigung der Problemkreise zur Umweltgerechtigkeit und -verträglichkeit können die Unternehmen einerseits den Forderungen der Gesellschaft und andererseits den Erwartungen der Kunden und Verbraucher bezüglich der Umweltverträglichkeit in allen Phasen des Produktlebenszyklus - also von der Produktidee bis hin zum Recycling und zur Entsorgung - gerecht werden. Produktherstellung, -recycling und -entsorgung werden ursächlich eben auch durch den Entwurf der betreffenden Fabrikstrukturen - der Fabrikplanung - entscheidend geprägt. Bei Integration der fabrikökologischen Aspekte ab Konzeptphase der Fabrikplanung kann abgesichert werden, daß ab Inbetriebnahme neuer Fabrikstrukturen umweltverträglich produziert, recycelt und entsorgt wird. Fragen der Zulieferungen und den sich daraus ergebenden Umweltproblemkreisen werden nicht erörtert. Hierzu wird auf die Literaturstelle [1] verwiesen.