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Tendenzen und Inhalte unternehmensübergreifender Fabrikplanung

1997/01/01 by Hans-Wolfgang Ahrend, Ahrend, Hans-Wolfgang, Claus-Gerold Grundig +1
Engineering · #338 Produktion #Assembly Line Balancing Optimization #Flexible and Reconfigurable Manufacturing Systems #Manufacturing Process and Optimization

paper · doi:10.15771/0949-8214_1997_8

openalex publication_date 1997/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01

Abstract

Die allgemein bekannte Planungsmethodik unternehmensbezogener Fabrikprozesse definiert Planungsphasen aufeinander aufbauender, unterschiedlichster Funktionsinhalte durch die eine stufenweise, systematisierte Projekterarbeitung und -realisierung methodisch strukturiert ist. Typischer praktischer Einsatzfall der Fabrikplanungsmethodik ist immer dann gegeben, wenn komplexe Prozeßstufen der Logistik- und Wertschöpfungskette in der Entscheidungs- und Entwurfslogik "Funktionsbestimmung, Dimensionierung, Strukturierung und Gestaltung" zu konzipieren sind. Dabei sind konventionelle als auch rechnergestützte Vorgehensweisen im Planungsprozeß möglich - software tools visualisierter Fabrikplanung im Dialog insbesondere bei Einsatz von Simulations-, Entscheidungs- und Anordnungsbausteinen sind in Anwendung. Neuere Aspekte z. B. ganzheitlicher Planung (Prozeßketten), integrierter Planung (Konstruktion simultan zu Layout) sowie des Logistikentwurfs werden verstärkt in die Planungssysteme eingebaut. Eine kritische Betrachtung dieser Vorgehensweise in Verbindung mit aktuellen Tendenzen in der Industrie zeigt jedoch, daß eine weit durchgängigere, übergreifende und vernetzte Betrachtungsweise des Fabrikplanungsprozesses erforderlich ist. Dieser deutlich erweiterte Ansatz der Fabrikplanung hat von unternehmensübergreifenden Strukturen und Inhalten auszugehen, so daß ganzheitliche Fabrikplanungsprozesse inhaltlich und methodisch zu strukturieren sind. Nachfolgend werden ausgehend von Inhalten und Ablaufstrukturen der unternehmensbezogenen Fabrikplanung einige wesentliche erweiterte Inhalte der unternehmensübergreifenden Fabrikplanungsmethodik dargestellt, die sich aus der erforderlichen ganzheitlichen Betrachtung der Prozeßkette ergeben. Ansätze zur Formalisierung methodischer Abläufe dieser deutlich erweiterten Fabrikplanungsmethodik werden aufgezeigt.

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