2025/01/13 by Kneissl, Richard, Kessler, Walther
#660
paper · doi:10.34657/17033
Es wird ein absolutes - das heißt ohne Bezugsgröße - mit lichtelektrischer Registrierung arbeitendes Verfahren zur Emissionsspektralanalyse von Gläsern beschrieben. 5 mg der Probensubstanz werden im Gleichstrombogen restlos verdampft und die entsprechenden Lichtmengen lichtelektrisch registriert. Einmalig müssen für die einzelnen Elemente Eichkurven aufgestellt werden. Bei der Analyse von Gläsern war ein Einfluss dritter Partner nicht feststellbar. Der bei der Analyse erfassbare Konzentrationsbereich erstreckt sich praktisch von 0 - 100 %. Die Standardabweichung beträgt für mittlere Gehalte etwa 3 % relativ zum jeweiligen Gehaltswert. Das Verfahrem kann damit als quantitativ gelten. Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Analysengenauigkeit sind gegeben. So würde eine örtliche Stabilisierung des Bogens (etwa durch einen Luftstrom) eine Verbesserung bringen.