2005/01/01 by Jens Müller-Bauseneik, Müller-Bauseneik, Jens
Arts and Humanities · Social Sciences · #Berichterstattung #Bundesrepublik Deutschland #DDR #Drittes Reich #European history and politics #Federal Republic of Germany #Fernsehserie #German Democratic Republic (GDR) #German History and Society #Judenverfolgung #Magazin #Nationalsozialismus #Nazism #Presse #Rezeption #Tageszeitung #Third Reich #Völkermord #Wochenzeitung #daily paper #genocide #magazine #persecution of Jews #press #reception #reporting #television series #weekly
paper · pdf · doi:10.12759/hsr.30.2005.4.128-140
openalex publication_date 2005/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/28
Der Verfasser zeichnet die Debatte um die amerikanische Fernsehserie 'Holocaust' anhand der Berichterstattung in der deutschen Tages- und Wochenpresse nach (Welt, FAZ, Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Neues Deutschland, Spiegel, Stern, Zeit). Es wird gezeigt, dass die ausgewählten Zeitungen die Serie als politisches Medienereignis thematisieren und die Berichterstattung umfangreich und vielschichtig ist. Dabei kommt es im Verlauf der Sendewoche und parallel zur positiven Zuschauerreaktion zu einem Wandel des publizistischen Urteils zum Positiven. In der DDR wurde die Serie nur in Nischenpublikationen zur Kenntnis genommen. Der Beitrag schließt mit einem ausgewählten Pressespiegel. (ICE2)