2025/04/17 by Hartl, Veronika, Ott, Robert, Zelmer, Janika
Social Sciences · #Didaktische Herausforderungen #Education Methods and Technologies #Hochschuldidaktik #Hochschulische Weiterbildung #Innovative Teaching Methodologies in Social Sciences #Motive und Unterstützungsbedarfe von Lehrenden #Sociology and Education Studies #Zeitstrukturen
paper · doi:10.11576/zhwb-8008
openalex publication_date 2025/04/17 · openalex created_date 2025/12/10 · openalex updated_date 2026/07/01
Die hochschulische Weiterbildung stellt einen zentralen Bestandteil des lebenslangen Lernens dar und hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im Mittelpunkt des Beitrages steht eine explorative Studie, die die subjektiven Einschätzungen von Lehrenden an bayerischen Hochschulen zu ihren Motiven und didaktischen Methoden in der Weiterbildung untersucht. Besonderes Augenmerk liegt auf den Unterschieden zur grundständigen Lehre, den spezifischen Herausforderungen in der Arbeit mit berufserfahrenen Studierenden sowie dem Unterstützungsbedarf der Lehrenden. Die Daten sind im Kontext einer Bedarfserhebung von Lehrenden der hochschulischen Weiterbildung an bayerischen Hochschulen entstanden und werden in diesem Artikel auch in Hinblick auf Zeitaspekte untersucht. Dabei stehen sowohl die Beweggründe der Lehrenden im Fokus, sich trotz zusätzlichen Zeitaufwands in der Weiterbildung zu engagieren, als auch die didaktischen Anforderungen, die sich aus den zeitlichen Vereinbarkeitskonflikten berufsbegleitend Studierender ergeben. Nicht zuletzt zeigt die Befragung zum Unterstützungsbedarf, dass Lehrende nur begrenzt Zeit für spezifisch auf sie ausgerichtete Fortbildungsangebote haben bzw. bereit sind, diese zu investieren. Insgesamt zeigt sich, dass Zeitmangel sowohl auf Seiten der Lehrenden als auch bei der berufstätigen Zielgruppe hochschulischer Weiterbildung ein zentrales Thema darstellt.