2025/07/09 by Leven, Eva-Maria
#Deprofessionalisierung #Lehrerbildung #Lehrermangel #Religionsunterricht
paper · doi:10.58069/theow.2025.1.40
Der Beitrag untersucht die mögliche De-Professionalisierung des Religionslehrerberufs in Deutschland angesichts des seit über einer Dekade bestehenden Lehrkräftemangels. Die Analyse zeigt, dass der Quer- und Seiteneinstieg im Fach Religion staatlicherseits kaum eine Rolle spielt. Stattdessen kommt den kirchlichen Ausbildungsinstituten eine bedeutende Funktion bei der Qualifizierung zu. Der Beitrag untersucht, wie sich eine De-Professionalisierung von Religionslehrkräften auf kompetenz-, strukturtheoretischer und berufsbiografischer Ebene ausgestalten könnte. Um einer drohenden De-Professionalisierung entgegenzuwirken, wird die Notwendigkeit betont, die Qualität dieser alternativen Ausbildungswege durch die Erschließung theologischer Inhalte und religionsdidaktischer Prinzipien sicherzustellen.