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Forschendes Lernen aus der Perspektive der Fachhochschulen

2016/10/05 by Margit Scholl, Scholl, Margit
Social Sciences · #378 Hochschulbildung #Consumer behavior in food and health #Education Methods and Technologies #International Science and Diplomacy

paper · doi:10.15771/campus_2016_1

openalex publication_date 2016/10/05 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/28

Abstract

Die Fachhochschulen in Deutschland haben eine eigene Erfolgsgeschichte und verstehen sich zunehmend als angewandt forschende Hochschulen. Allerdings besitzen sie kein Promotionsrecht, keinen grundständigen akademischen Mittelbau und aus ihrer Entstehungsgeschichte heraus eine sehr hohe Lehrbelastung für die Professor/innen. Forschung ist jedoch heute nicht nur zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen notwendig, sondern auch für die Aktualität der Studieninhalte und der modernen, multimedialen Lehr- und Lernarrangements sowie zur Bewahrung eines wissenschaftlich fundierten (gesellschafts-)kritischen Denkens. Die Qualifikation der Studierenden als zukünftige Mitarbeiter/innen in Betrieben, öffentlicher Verwaltung und Institutionen muss durch die Hochschulen gesichert und an den Stand der Wissenschaft angepasst werden. Das Postulat der Einheit von Forschung und Lehre muss sich praktisch für die Studierenden umsetzen, indem sie selbst aktiv an der Wissenschaft teilnehmen. Dies ist insbesondere durch Forschendes Lernen möglich. Reale Drittmittelprojekte können besonders an Fachhochschulen als Ausgangspunkt eigenständiger, studentischer Projekte genutzt werden, um Studierende in der Lehre verstärkt in Forschungsprozesse, Wissenschaft und Wissensmanagement praktisch einzubinden. Die Integration von Forschen und Lernen an Fachhochschulen bedarf weiterer struktureller Unterstützung sowohl seitens der Hochschulleitung als auch seitens der Politik.

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