2013/01/01 by Stefan Weick, Weick, Stefan
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paper · pdf · doi:10.15464/isi.49.2013.12-15
openalex publication_date 2013/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01
Das subjektive Wohlbefinden hat viele Aspekte, die sich, zumindest nicht vollständig, mit einer einzelnen Maßzahl erfassen lassen. Glück und Zufriedenheit – das Eingebundensein in die Gesellschaft sowie das Gefühl ein erfülltes Leben zu führen – gelten als Merkmale des subjektiven Wohlbefindens, die zwar von der Persönlichkeit, aber auch wesentlich von den sozialstrukturellen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen in einem Land und nicht zuletzt von individuellen Erwartungen abhängen. Das subjektive Wohlbefinden ist kein Abbild der objektiven Situation und wird von sozialen Vergleichen und Präferenzen beeinflusst, steht aber in Europa dennoch mit dem Lebensstandard in einem deutlichen Zusammenhang. Untersuchungen zum subjektiven Wohlbefinden im nationalen und internationalen Rahmen basieren überwiegend auf der Survey-Frage zur Zufriedenheit mit dem Leben allgemein, die auf eine übergreifende Bewertung des eigenen subjektiven Wohlbefindens abzielt.1 Alternativ, aber auch ergänzend wird die Nutzung von aggregierten Indizes vorgeschlagen (Diener, 2000). Messfehler sollen durch die Verwendung einer größeren Anzahl von Items reduziert und zudem die Untersuchung einzelner Komponenten des subjektiven Wohlbefindens ermöglicht werden.