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"China - Auf dem Weg zu einer Wirtschaftsnation von Gewicht"

1998/01/01 by Bernd Wonneberger, Wonneberger, Bernd, Hans Könecke +3
Economics, Econometrics and Finance · #338 Produktion #Global trade and economics

paper · doi:10.15771/0949-8214_1998_1_4

openalex publication_date 1998/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01

Abstract

Modernisierung und Öffnung nach außen sind die beiden großen Themen der chinesischen Innen-, Wirtschafts- und sogar Außenpolitik. Seit sich China Ende der 70er Jahre mit den von Deng Xiaoping eingeleiteten wirtschaftspolitischen Reformen dem Westen öffnete, lockte und lockt es wie kein anderes Land westliches Kapital, multinationale Konzerne und Geschäftsleute an. Ausländischen Unternehmen gilt China mit seinen 1,224 Mrd. Einwohnern als der größte zu erschließende Markt der Erde, so daß in das Land seit seiner Öffnung insgesamt nicht weniger als 180 Milliarden US-Dollar an ausländischen Direktinvestitionen geflossen sind - weltweit wurden nur in den USA mehr Investitionen getätigt. Die rund 250.000 Unternehmen mit ausländischer Beteiligung sind ein wichtiger Motor des enormen chinesischen Wirtschaftswachstums. Ausländische Betriebe beschäftigen mittlerweile 14 Mio. Arbeitnehmer und erwirtschaften über ein Drittel des chinesischen Außenhandels, dessen Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Wechselkursparitäten 1996 bei ca. 35 % (im Vergleich 1995: ca. 40 %; 1978: 5 %) lag. Der Außenhandel Chinas expandierte über Jahre hinweg zweistellig und legte erst 1996 eine "Verschnaufpause" ein. Von der Regierung wird die Strategie der Exportoffensive gefördert, denn neben dem soliden agrarischen Fundament stellt das dynamische Exportwachstum die Basis für den Erfolg der VR China dar. Hier zeigen sich durchaus Parallelen im Wachstumsprozeß mit dem der asiatischen Schwellenländer.

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