1996/01/01 by Gerd Stegemann, Stegemann, Gerd
Business, Management and Accounting · Engineering · #658 Allgemeines Management #Corporate Governance and Management #Digital Innovation in Industries #Flexible and Reconfigurable Manufacturing Systems
paper · doi:10.15771/0949-8214_1996_16
openalex publication_date 1996/01/01 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01
Das Anspruchsniveau an materielle Produkte und Dienstleistungen (Angebotsprodukte) ist national und international durch gestiegene Qualitätsforderungen gekennzeichnet. Die Qualität der Angebotsprodukte ist zu einem der wichtigsten Wettbewerbselemente geworden, wobei unter den Bedingungen gesättigter Märkte kaum mehr eine Branche oder ein Wirtschaftszweig davon unberührt bleibt. Langfristiger Erfolg am Markt setzt Qualitätsfähigkeit, hohe Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit bei der Realisierung der sich permanent entwickelnden Kundenerwartungen voraus. Im Verdrängungswettbewerb ist damit zunehmend der „Schnelle" dem „Langsamen" überlegen. Das trifft in gleichem Maße für die herstellende Industrie wie für das Dienstleistungswesen zu. In der ISO 9000-Familie existieren gesonderte Leitfäden für die Gestaltung von QM-Systemen der herstellenden Industrie [DIN EN ISO 9004-1] und des Dienstleistungswesens [DIN ISO 9004-2]. Trotzdem ist aus der Sicht der Gestaltung von Qualitätsmanagementsystemen (QM-Systemen) eine klare Trennung zwischen herstellender Industrie und Dienstleistungswesen häufig nicht möglich, da vielfach eine direkte Verknüpfung von Elementen beider Bereiche erfolgt.