2024/08/07 by Weber, Stefan
paper · doi:10.60764/medienjournal-dnvn-1086
<jats:p>Der Medienbegriff feiert derzeit ebenso eine Renaissance wie die Verkündigung neuer >Wenden< in der (Kultur-)Wissenschaft. Doch die Rede von einem »Medial Turn«1> will sich gerade nicht als neues Paradigma verstanden wissen, da Paradigmen -Josef Mitterer folgend -immer schon Paradogmen sind. Die »mediale Wende« ist nicht mehr als eine -sowohl theoretisch wie auch empirisch -plausible Denklogik, soll im folgenden argumentiert werden. Zunächst (1) wird eine Meta-und eine Objekt-Ebene des »Medial Turns« identifiziert, um dann (2) die geeigneten Theorien zur Beobachtung der Medialisierung der Welt(erfahrung) vorzustellen.</jats:p>