2021/09/27 by Andreas Werkmeister, Werkmeister, Andreas
Social Sciences · #Criminal Law and Policy
paper · doi:10.18716/ojs/krimoj/2021.3.6
openalex publication_date 2021/09/27 · openalex created_date 2025/10/10 · openalex updated_date 2026/07/01
Der Beitrag untersucht das Verhältnis von Wirtschaftsdelinquenz zum Opfer. Es wird gezeigt, dass sich die Dichotomie, die zwischen den Wirtschaftsstraftaten als „crimes without victims“ oder „victims wihout crimes“ besteht, durch einen Mehrebenen-Ansatz, der unterschiedliche Formen von Opfern unterscheidet und die Verflüchtigung der Opfereigenschaft integriert, auflösen lässt. Der Beitrag macht auf diese Weise eine Opfertypologie der Wirtschaftsstraftaten sichtbar. Zudem legt die opferzentrierte Perspektive auf die Wirtschaftsdelinquenz auch nahe, den Begriff der Wirtschaftsdelinquenz vom Leitkriterium des Vertrauensmissbrauchs her zu erschließen.