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Kompositwerkstoffe aus Kombinationen von Polyurethan-Reststoffen (Forschungskooperation mit Bulgarien)

2015/12/07 by Georgieva, Denitsa, Nenkova, Sanchi, Hunger, Hans-Dieter +1
#660 Chemische Verfahrenstechnik #668 Technik anderer organischer Produkte #FOS: Materials engineering

paper · doi:10.15771/0949-8214_2005_1_15

Abstract

Die Herstellung von Polyurethanen (PUR) als einem der Massenkunststoffe, die in einer großen Vielfalt vor allem in hochwertigen Produkten eingesetzt werden, hat im Jahre 2004 die Grenze von 8 Mio. t/a deutlich überschritten und wird im Jahr 2005 nahe an die 9 Mio. t/a-Grenze herankommen. Gegenwärtig bereiten vor allem auf der einen Seite der Preisanstieg von bis zu 100% im Jahre 2004 und zum anderen große Mengen an Produktionsreststoffen bzw. Abfällen aus der Kreislaufwirtschaft Probleme. Diese erfordern neue Lösungen zu ihrer Verwertung, z. B. von Blockweichschaum-Produktionsabfällen, von Integralschaumstoffabfällen oder von rücknahmepflichtigen Konsumgütern, z. B. Elektronikschrott, elektrischen Haushaltsgeräten oder ab 2005 Altautomobilen. Im Rahmen von FuE-Vorhaben mit der regionalen Wirtschaft wurden an der Technischen Fachhochschule Wildau mehrere neue Lösungen erarbeitet, von denen hier die technische Lösung aus der Kombination von PUR-Hartschaumstoffabfällen aus der Kühlschrankdemontage bzw. von Verschnitten aus Produkten der Kfz.-Innenraumgestaltung und von Bindemitteln auf der Basis von PUR-Weichschaumstoffen dargestellt werden soll. Typische Abfälle von harten PUR entstehen während des Zuschnitts von glasfaserverstärkten Polyurethan-Hartschaumstoffen (PUR-HS), die z. B. als Himmel in Automobilen eingesetzt werden. Die Glasfasern im Schaum verhindern eine anderweitige Lösung der Wiederverwertung.

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