2024/08/07 by Thimm, Caja
paper · doi:10.60764/medienjournal-xjpq-se12
<jats:p>In der mediatisierten Gesellschaft kommt der digitalen Öffentlichkeit eine zentrale Rolle für Demokratie zu. Prozesse wie Datafication, ubiquitäre Mediennutzung und digitale Partizipation haben zur kritischen Perspektivierung von Öffentlichkeit als fragmentiert,elitär oder algorithmisch manipuliert geführt. In diesem Beitrag wird argumentiert, dass anstelle einer allgemeinen, dem Habermaschen Ideal entsprechenden Formierung von Öffentlichkeit, eine differenzierte Betrachtung kleinerer Öffentlichkeiten treten sollte. Solche kleineren Öffentlichkeiten, sogenannte ‚Mini-Publics‘, werden als Ansatz zur Analyse der Verfertigungsprozesse und Strukturen digitaler Öffentlichkeit diskutiert und an Beispielen erläutert. Das Konzept weist zudem auf Diskursstrukturen im Digitalen im Kontext politischer Kommunikation hin.</jats:p>