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Anforderungen von Studierenden an e-Learning-Systeme und an die Gestaltung elektronischer Fallbeispiele

2013/01/01 by Lutz von Müller, Björn Löhfelm, Von Müller, Lutz +17
Arts and Humanities · Social Sciences · #610 Medical sciences #Education Methods and Technologies #Linguistic Education and Pedagogy #Medicine #Sociology and Education Studies

paper · doi:10.3205/mibe000146

openalex publication_date 2013/01/01 · openalex created_date 2017/07/14 · openalex updated_date 2026/07/19

Abstract

Die Weiterentwicklung von fallbasiertem Lernen wird durch die Anregungen der Studierenden („user“) und durch neue technische Entwicklungen und Möglichkeiten von e-Learning-Systemen bestimmt. In dieser prospektiven monozentrischen Studie am Universitätsklinikum des Saarlandes wurde von Studierenden des 1. und 2. klinischen Semesters Medizin eine offene (CAMPUS-Classic-Player) und ein strukturierte e-Learning-Plattform (CAMPUS-Card-Player) für die Darstellung elektronischer Fallbeispiele verglichen und bewertet. Signifikant besser evaluiert wurde der CAMPUS-Card-Player in Bezug auf Form, Übersichtlichkeit, Zusatzmaterialien, Didaktik, Lerneffekt, Prüfungsrelevanz und Informationsgehalt. Das gezielte Lernen am Fall gelang aus Sicht der Studierenden durch das System mit strukturierter Menüführung besser als durch das offene System. Keine signifikanten Unterschiede ergaben sich für die Bearbeitungszeit der klinischen Fallbeispiele. Unabhängig von der Struktur der e-Learning-Systeme und von der Komplexität der klinischen Fälle haben die meisten „user“ in dieser Studie die Bearbeitungszeit der elektronischen Fallbeispiele auf ca. 30 Minuten limitiert. Dieser empirische Wert sollte bei der Entwicklung neuer elektronischer Fallbeispiele berücksichtigt werden.

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