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Konzeption postgradualer Masterstudiengänge am Beispiel des Weiterbildungsstudiengangs „Zahnärztliche Funktionsanalyse und -therapie“

2014/05/19 by Ratzmann, Anja, Ruge, Sebastian, Ostendorf, Kristin +1
#610 Medical sciences #Master of Science #Medicine #dentistry #postgraduate professional education #postgraduate training #specialist

paper · doi:10.3205/zma000910

Abstract

Einleitung: Auf der Bologna-Konferenz wurde eine europaweite Konsolidierung der Hochschulausbildung beschlossen. Basierend auf dem anglo-amerikanischen System wurde ein zweizyklischer Studienaufbau (Bachelor- und Masterabschluss) eingeführt. Ausgenommen waren Fächer, die mit einem Staatsexamen abschließen, wie z.B. Medizin und Zahnmedizin. Da das Staatsexamen in seiner Wertigkeit bereits mit einem Masterabschluss in Medizin oder Zahnmedizin vergleichbar ist, kommen für diese Fächer nur weiterbildende Masterstudiengänge mit Spezialisierungen in postgradualer Form in Frage. Im zahnmedizinischen Bereich entstanden nach und nach zahlreiche postgraduale Studiengänge. Viele unterschiedliche Modelle und Ansätze wurden verfolgt. Methode: Seit dem Wintersemester 2004/2005 bietet die Universität Greifswald den Masterstudiengang „Zahnärztliche Funktionsanalyse und -therapie“ an. Er dauert 2,5 Jahre, ist berufsbegleitend aufgebaut und richtet sich an approbierte Zahnärzte (innen), die sich für die Zukunft einer modernen zahnärztlichen Funktionsanalyse und -therapie qualifizieren wollen. Ziel: Dargestellt wird die Konzeption dieses postgradualen Studiengangs sowie erste Ergebnisse der Alumni-Evaluation. Fazit: Unseren Erfahrungen zufolge hat sich das Weiterbildungskonzept „Masterstudiengang“ bewährt. Der Studiengang stellt eine Spezialisierung dar, welche zu mehr Sicherheit im Umgang mit problematischen Patientenfällen führt. Als besonders wichtig wurde der Erfahrungsaustausch mit anderen Kollegen eingeschätzt.

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