2024/09/05 by Konopicky, Kamillo, Routschka, Gerald
#660
paper · doi:10.34657/14908
Bei Silicagewölben von Glaswannenöfen hatten nebeneinander befindliche Steine der gleichen Lieferung „trockene" und „nasse" Arbeitsflächen. Die physikalischen, chemischen und mineralogischen Untersuchungen und Studien zu den Wanderungsvorgängen in den Steinen zeigten, daß mit zunehmender Porosität, geringerem Quarzgehalt und höherer Gewölbetemperatur die Ausbildung einer trockenen Oberfläche begünstigt wird. Bei isolierten Gewölben entsteht durch das geringe Temperaturgefälle eine breite Cristobalitzone; im kälteren Teil dieser Zone kommt es zu einer deutlichen Auflockerung des Gefüges, weil die Wanderung der Flußmittel nicht zeitgerecht die Umwandlungszone Cristobalit/Tridymit erreicht.