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Medienpädagogik

2024/08/07 by Bauer, Thomas A.

paper · doi:10.60764/medienjournal-wa0k-qj81

Abstract

<jats:p>Die Entwicklungen im - vor allem elektronischen - Mediensektor werden gerne als »nur technische« oder »nur medienstrukturelle« Wandlungen beschrieben - und so eher bagatel­lisiert. Denn was sich da »in den Medien« ändert, ist der strukturelle und funktionale Wandel gesellschaftlicher Verkehrsformen und des Umgangs der Gesellschaft bzw. der Gesell­schaften mit sich selbst, sieht- und handelbar gemacht durch technische Organisation. Zu­gleich setzt sich ein Modell gesellschaftlicher Organisation von Verständigung und Zeitrefle­xion durch, das sich sukzessive frei macht von institutioneller Funktionalität und Charakteri­stik. Was zugleich bedeutet, daß medial organisierte gesellschaftliche Verständigung sich mehr und mehr institutionellen Funktionsansprüchen entzieht. Die neue Charakteristik von lnterindividualität, zeitlicher, thematischer und sozialstrategischer Selbstbestimmung und de­professionalisierter Sclektionsarbeit braucht nicht nur neue (desinstitutionalisierte) Theorien, sondern auch neue Reflexionsziele. </jats:p>

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