2024/10/02 by Hendrick Heimböckel, Heimböckel, Hendrick · 1 voice
Arts and Humanities · Social Sciences · #Art, Aesthetics, and Perception #German Colonialism and Identity Studies #Geschlechterkonstruktion #Medien #Populärkultur #Sociology and Education Studies #Unterricht #Ästhetik
paper · doi:10.17169/ogj.2025.326
openalex publication_date 2024/10/02 · openalex created_date 2025/12/21 · openalex updated_date 2026/07/20
In dem Beitrag wird anhand von drei Beispielen aus dem (Pop-)Rap vorgeschlagen, im Deutschunterricht den Schüler*innen nahe populärkulturelle Medienprodukte einzusetzen, um literar- und medienästhetisches Lernen mit einer Reflexion auf die kulturelle Gemachtheit von Geschlecht und Geschlechterstereotypen zu verbinden. Kunst und Kultur sind nicht natürlich. Sie bilden nicht ab, sondern sind gemacht, sie reproduzieren und (de-)konstruieren. Ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass dementsprechend die Kategorie Geschlecht a) auch kulturell konstruiert ist, sie b) ebenso dekonstruiert und c) umkodiert werden kann, soll eine Möglichkeit dafür bieten, dass die Schüler*innen ein distanziertes Verhältnis zu den eigenen Geschlechterstereotypen entwickeln. Dieser Verbindung von ästhetischer und kultureller Gemachtheit widmet sich der Beitrag anhand der Literar- und Medienästhetik von Katja Krasavices „Frauen“, Shirin Davids „Lächel doch mal“ und Nuras „Eine gute Frau“.